Albanische Chancen

In Albanien gibt es eine Vielzahl von Problemen in der Agrarwirtschaft. Die Produktivität ist unterdurchschnittlich. Das bäuerliche Einkommen ist unterdurchschnittlich. Der Export vieler Produkte ist auf legalem Weg nicht möglich. Qualitätsstandard, die auf den internationalen Märkten gefordert werden, werden oftmals nicht erreicht. Bei zahlreichen Produkten müssen Samen mit veralteten, ineffizienten Genen verwendet werden. Von internationalen Konzernen gelieferte Samen sind, wie in diesem Jahr geschehen, durch Kontaminierung der Samen Schuld daran, dass ganze Produkternten ausfallen. Schädlingsbekämpfungsmittel werden unsachgemäss angewandt. Bäuerliche Vereinigungen und so genannte Associations vertreten nicht so oft die Interessen der Vereinsmitglieder.

Die staatliche Kontrolle und die staatliche Förderung funktionieren nicht wie benötigt. Diese Situation ist umso schlimmer, als dass Albanien über ausgezeichnete Böden verfügt, fleissige Arbeiter und erfahrene Landwirte hat, international nachgefragte Produkte insbesondere aus dem Bereich Kräuter hat. Ernährungssouveränität und Saatgutsouveränität sind angesichts der akuten Probleme noch immer Fremdwörter – dabei bietet die aktuelle landwirtschaftliche Situation unbeschreibliche Vorteile und Möglichkeiten, dauerhaft eine Saatgutsouveränität und damit für die Bevölkerung eine Ernährungssouveränität zu erreichen. Eine Souveränität, die mittlerweile allen Industrienationen und Schwellenländern ausserhalb Albaniens abhanden gekommen ist.

Wir wollen dazu beitragen, die Probleme zu mindern, die Chancen zu nutzen. Für ein besseres Albanien. Wir sind ein Joint Venture aus der Nichtregierungsorganisation Gateway Albania, der Entwicklungsgesellschaft Demeter Development Sh.p.k, der Produktionsgesellschaft Deutsche Nutrition Holding Sh.p.k. und der deutschen Investorengemeinschaft EcoEden Water GmbH & Co. KG. Über unsere Aktivitäten halten wir Sie auf unseren Websites, über Newsletter und auf der Plattform TACA (Transparenz gegen Korruption) informiert. Die Probleme gehen wir auf ganz verschiedenen Wegen an und bieten Lösungen.

 

So entwickelt Gateway Albania zum Beispiel gemeinsam mit der Fakultät für Veterinärwissenschaften der Universität für Agrarwirtschaft in Tirana auf Basis eines langfristigen Kooperationsvertrages Konzepte und Modelle für eine neue Art der bäuerlichen Interessenvertretungen. So setzt sich Demeter Development für eine Verbesserung der Lebensmittelsicherheit ein. So vergibt EcoEden Forschungsaufträge an Universitäten, um Lösungen und Anwendungen im Bereich von Heilkräuterproduktion und Nutzung von Energiepflanzen zu erfahren. Die Zusammenarbeit mit der Universität für Agrarwirtschaft soll ausgedehnt werden auf gemeinsame Forschungen zum Beispiel auch im Bereich der Mikroalgen. Die deutschen Firmen wiederum bringen Kapital und Knowhow mit, um beispielsweise in Lezha qualitativ hochwertige Produkte aus Kräutern herzustellen, bei denen die Wertschöpfung in Albanien erfolgt.

 

Und neben diesen Details widmen wir uns mit allen Partnern der grossen Aufgabe, unseren Beitrag dazu zu leisten, dass Albanien die Falle der Konzerne umgeht und sich Saatgut- und Ernährungssouveränität erarbeitet. Lassen Sie uns alle gemeinsam handeln. Schreiben Sie uns, rufen Sie uns an und lassen Sie uns gemeinsame Interessen finden und umsetzen.

Maple River Homeland

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