Ackerbau und Pflanzenzucht

Als vor etwa 10.000 Jahren die ersten Menschen mit dem Ackerbau und der Pflanzenzüchtung begannen, sich sesshaft zu machen, lag die Züchtung und die Produktion der Nahrung ausschließlich bei den Bauern und den privaten Selbstversorgern. Die Bauern beobachteten, selektierten, nahmen Saatgut, probierten aus und lernten kontinuierlich aus ihren Ernteergebnissen. Ganz natürlich und sorgfältig sammelten und säten sie die Pflanzen, die gut schmeckten, satt machten, vielfältig verwendbar oder gut lagerbar waren. Manche Getreidepflanzen erwiesen sich als tolerant gegenüber Nässe, andere überstanden eine Krankheit gut. Innerhalb der letzten 10.000 Jahre ließen abertausende züchtende Hände, verschiedene Ackerbautechniken, unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten und Klimazonen einen unvorstellbaren Reichtum an lokalen Sorten mit unzähligen Variationen entstehen.

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