Verlust der Kulturpflanzenvielfalt

Innerhalb von wenigen Jahrzehnten setzte das globale industrielle Agrarsystem mit ihrer Vereinheitlichung der Landwirtschaft dieser Kulturpflanzenvielfalt ein Ende. Von den weltweit etwa 250.000 bekannten Pflanzenarten, von denen rund 50.000 Arten zur Ernährung benutzt wurden, decken heute nur noch 30 Arten 95 Prozent der Nahrungsenergie ab. Schätzungen zufolge sind weltweit in den vergangenen 100 Jahren rund 75 Prozent der Kulturpflanzenvielfalt verloren gegangen. In Deutschland und den USA sind es sogar 90 Prozent. Zwar werden weltweit noch etwa 7000 Pflanzenarten angebaut, doch immer mehr Saatgutkonzerne übernehmen die Züchtung von Saatgut und konzentrieren sich auf Sorten, die eine sehr enge genetische Basis haben und hohe Erträge abwerfen. Bei den drei großen Arten Weizen, Mais und Reis, die zusammen 60 Prozent der weltweiten Nahrungsmittelenergie liefern, liegt die Züchtung und Produktion schon zum größten Teil bei global agierenden Konzernen.

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